Von der Werkstatt zum Global Player.

Im Jahr 1886 gründete Robert Bosch die "Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik" in Stuttgart. Aus ihr ging die mittlerweile weltweit agierende Robert Bosch GmbH hervor. Von Beginn an prägte Innovationskraft und soziales Engagement die Firmengeschichte.

Zukunftsprodukt Magnetzündung
Ein entscheidender Meilenstein für die Entwicklung des Unternehmens war die Magnetzündung. Robert Bosch hatte 1887 nur wenige Monate nach der Eröffnung seiner Werkstätte auf Wunsch eines Kunden einen Magnetzündapparat nach Vorbild eines Produkts der Maschinenfabrik Deutz in Köln gefertigt. Bosch verbesserte die Konstruktion der Magnetzündung entscheidend und hatte mit diesem Produkt erste wirtschaftliche Erfolge.

Die Magnetzündung diente zur Erzeugung eines elektrischen Funkens, mit dem das Gasgemisch in einem stationären Verbrennungsmotor zur Explosion gebracht wurde. 1897 gelang es Bosch erstmals, einen solchen Magnetzünder an einen Kraftfahrzeugmotor zu adaptieren. Damit löste er eines der größten technischen Probleme der noch jungen Kraftfahrzeugtechnik und erhielt erfolgversprechende Aufträge aus der Automobilindustrie

Der Weg zum weltweit tätigen Automobilausrüster
Mit der Weiterentwicklung der Magnetzündung für Automobile kamen 1898 die ersten Aufträge aus der Fahrzeugindustrie. Bosch wurde Autozulieferer und das Unternehmen erlebte durch den Erfolg des Automobils ein ungeahntes Wachstum.

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